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Lübeck – Auch hier gibt es Drachen!

Bei einem Stadtbummel bei der Jahrestagung des Autorenkreises in der Hansestadt Lübeck haben wir einen Drachen und dazu eine unbekleidete Dame mit Schlangen und goldenen Umhang (oder Haar?) gefunden. Die Figur ist an der Fassade eines Restaurants in der Fleischhauerstrasse zu sehen. In dem Lokal befinden sich laut einem Reiseführer Motive des niederländischen Malers Hieronymus Bosch (1450 – 1516) an den Wänden. In dessen Gemälden tummeln sich oft Fabeltiere.

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Drachenbau Teil 13 – Ein schöner Rücken kann auch entzücken!

Jetzt muss ich mir aber Gedanken machen, wie mein Drache im Detail aussehen soll. Deswegen schaue ich mir in Büchern und im Internet verschiedene Abbildungen von Drachen an. Es soll ja ein Chinesischer Long, ein asiatischer Drachen, werden. Mir fallen auch die Drachen in den China-Restaurants ein: eine asiatischer Drache hat meistens vier Gliedmaßen, okay habe ich dran gedacht, das hat er. Dann werden sie immer mit einen langen Körper versehen, also das hat er auch bekommen. Da fehlt jetzt noch das gewisse Etwas: ich denke zunächst mal an die Zacken auf dem Rücken des Drachens. Oder nennt man sie Stacheln?

Wie hat das denn Dan Reeder gemacht? Ich clicke auf die Seite https://papermacheblog.com. Unter dem Stichwort spines = Rückgrat, Stachel zeigt Dan verschiedene Möglichkeiten, Zacken oder Stacheln zu gestalten. Ich ziehe zwei Methoden in Erwägung:

  1. aus Pappe eine Stachelreihe basteln und diese mit cloth mache bekleben
  2. Stacheln aus Draht und die werden mit cloth mache umhüllt

Methode 1 erscheint am wenigsten aufwendig zu sein. Eine Zackenreihe ist schnell auf Papier gemalt und dann auf  fester Pappe übertragen, die klebe ich zur Probe auf den Drachenkörper …

Sieht doch ganz brauchbar aus:      dsc00071

Die Pappe werde ich mit Bettlaken und weißen Leim (= cloth mache) bekleben, und da ich nicht wieder um den Drachen herumklettern möchte (Rücken!), mache ich das mal hier am Küchentisch. Also: white glue und Stücke vom Bettlaken habe ich bereitgestellt. Oh Mann, wie mühsam! Die Pappe wird total weich, instabil und wo sollte ich den Stachelkamm trocknen? An der Wäscheleine? Das klebt alles so! Und es sieht irgendwie primitiv, zu einfach aus. Will ich mir damit das Aussehen des Drachen „kaputt machen“? Nein, es geht so nicht … diese Arbeit bitte einstellen!

Ich werde Methode 2, die mit dem Draht, ausprobieren, d.h, von der Rolle Draht in verschiedenen Längen mit der Zange abzwacken und mit Klebeband „umtapen“. (Das cloth mache hält besser an Tape als an Draht.) Das Gezwirbel mit Tape um Draht geht erstaunlich gut, dann werde ich mal ein paar mehr machen, wer weiß wie viele Zacken ich machen möchte? Es ist anstrengend, jetzt tun mir doch die Finger weh.

Danach bohre ich mit einem Handbohrer (so einer, mit dem ich im Herbst Kastanien und Eicheln perforiere) Löcher in den Rücken des Drachens, es geht ganz leicht, nun die Heißklebepistole anschmeißen, einen Tropfen Kleber in das Loch und den Stachel da rein drücken. Vorher habe ich den Draht zu einem leichten Bogen geformt.

Das sieht so aus:    dsc00074

Das lasse ich jetzt trocknen und dann kommt die Umhüllung mit cloth mache dran.

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Sieben Drachen

Sieben Drachen
Es waren einmal sieben Drachen
die hatten sehr, sehr viel zu lachen
vorbei flog eine alte Hex
da waren sie nur noch sechs
sie lachten über die roten Strümpf
da waren sie nur noch fünf
sie lachten über ihr Katzentier
da waren sie nur noch vier
sie lachten über die Zauberei
schon waren sie nur noch drei
sie lachten über ihren alten Hut
die drei hatten wirklich Mut
nun war es vorbei
es blieben nur noch zwei
hielten sich die Bäuche vor Vergnügen
bis nur noch einer war geblieben.

Und der letzte fraß die Hexe.

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Drachensichtung bei der Auennacht 2016

Welch ein Garten: Wunder über Wunder! In jeder Nische ein Kunstobjekt: ein flammenspeiender Drache aus Metall, ein Wasserbecken mit Feuerschalen, geformt wie überdimensionale Seerosen. Halb verborgen im Gesträuch lächelten geheimnisvolle Hohepriesterinnen, gearbeitet aus groben Fachwerkbalken. Auf einem Stapel verwitterter Dachziegel saßen zwei hölzerne Eulen und eine „Heavy swing“-Bank lud zum Sitzen ein. Die riesigen bunten Sonnensegel zauberten mit dem Licht, die Lenkdrachen in den Bäumen sahen wie Besucher aus dem All aus.

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Erst bei Einbruch der Dunkelheit offenbarten sich die Lichtinstallationen in blau, rot und lila und in der Krone eines riesigen Baumes tanzten grüne Punkte wie kleine Glühwürmchen.

 

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Zwischen Trommelmusik, Gitarrenklängen am Lagerfeuer und Clownerien on the road erzählte der Autorenkreis „Wort für Wort“ von Wesen wie Farian von der Drachenschlucht und Yudai Sarkama. Und ein Drache schien gerade eben aus dem fernen China gelandet zu sein. Dazu einige kriminelle Tipps zum „Verschwindenlassen“ unliebsamer Zeitgenossen!

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Und zum Abschluss gab die Feuerorgel noch ein kleines Konzert …

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Drachenbau Teil 12 – Cloth mache macht echt Spaß

So, nun geht es mit Bettlaken und weißem Kleber, dem cloth mache, weiter. Letztens wurden die Brustplatten des Drachens damit gestaltet und nun müssen die Gliedmaßen daran glauben.

Zuerst habe ich mit Heißkleber die Krallen, geformt aus Modelliermasse, an den Fingern des Drachens befestigt. Erst später sah ich auf dem Blog von Dan Reeder, dass es besser ist, wenn ich eine Vertiefung in die Finger, sorry das heißt bei Drachen ja Klauen, schneide und die Krallen somit etwas tiefer liegen. Und sie haften dann anscheinend besser, denn ich musste sie öfters mal wieder ankleben, weil die Krallen bei der weiteren Arbeit ab und zu irgendwo hängen blieben und ab gingen.

Ach ja, ich möchte nicht vergessen, die leidige Vorarbeit zu erwähnen!

Und das heißt nunmal: Bettlaken in Streifen reißen, diese in Stücke reißen/schneiden und jede Menge Fäden abziehen bis die Stücke so gut wie ohne sind. Dabei auch mal in der Größe variieren: umso mehr unterschiedliche Längen, Breiten du parat hast, umso besser. Dans Reeders Tipp: die langen Streifen wie eine Ziehharmonika falten und in der Falz mit einer Schere durchschneiden. Tata, schon sind es viele ähnlich große Stücke!

Ein wenig verzwickt war es schon, die Klauen des Drachens mit cloth mache zu bekleben! Ich habe mich letztendlich vor dem Drachen auf die Knie begeben müssen, um die „Finger“ mit den aberwitzigsten Verrenkungen mit einem in white glue getauchtem Bettlakenstück zu umwickeln. Und das obwohl der Drache auf der kleinen Werkbank lag! Mannomann, vielleicht ist es besser, diese Arbeit vor dem Zusammenfügen zu machen?? Aber ein bisschen Sport ist auch okay …

So sieht eine Drachenhand mit cloth mache umwickelt aus:

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Dann habe ich noch auf das Schwanzende des Drachens Stacheln mit Heißkleber geklebt und sie (nachdem sie fest hafteten) mit doppelt gelegten cloth mache Streifen (wegen der schöneren Kante) eingefasst, jetzt den Platz zwischen den Stacheln mit leicht überlappenden cloth mache belegen.

Nun sollen die Schuppen drankommen … Endlich! Jubel! Hurra! Was ist ein Drache ohne Schuppen? Eine gemeine Echse, ein nackter Wurm oder etwa eine schlüpfrige Schlange? Also ich finde, Schuppen adeln einen Drachen ungemein.

Dafür habe ich aus dem Bettlaken Rechtecke und Quadrate in verschiedenen Größen gerissen. Diese Rechtecke (Quadrate) in den weißen Leim tauchen und zu einem „Tütchen“ in Dreiecksform schlagen, ich weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll. Dazu liefere ich unten ein Foto, denn „es sagt ja mehr als tausend Worte“…

Das ist der Drachenschwanz mit Stacheln und Schuppen:

DSC00082     Sieht doch cool aus, oder?

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Drachenbau Teil 11 – Der Drache muss nicht mehr frieren

Habt ihr euch schon gefragt, warum ich ein Bettlaken aus der Tiefe meines Schrankes gewühlt habe? Weil der Drache nichts am Leibe trägt und deswegen friert? Der muss ja irgendwie zugedeckt werden, oder? Nein – aber so in etwa, ich sage es euch mal schnell: jetzt kommt die „Haut“ des Drachens dran.

Dan Reeder hat dafür das „cloth mache“ erfunden. Diese Technik sorgt dafür, dass die Pappmache-Figur nicht mehr im Entferntesten an das erinnert, was wir so stolz aus dem Werkunterricht nach Hause geschleppt haben. Schaut mal auf seiner Seite (https://papermacheblog.com) nach!

Wir fangen mit den BRUSTPLATTEN an.

Vorbereitung:

  • Ich reiße das Bettlaken in Streifen von 1,5 cm Breite. Das geht ganz leicht: das Laken mit einer Schere oben leicht einschneiden, links und rechts vom Schnitt fassen und, ratsch, nach unten reißen.
  • Den Drachen nun bitte auf den Rücken legen. Am besten auf eine Werkbank, damit ihr nicht auf dem Boden herumkriechen müsst und im Stehen arbeiten könnt. Es ist zudem rückenfreundlicher.
  • Ich teile den Drachen mit einer gemalten Bleistiftlinie (Bleistift) über Hals, Brust und Bauch und ein Teil des Schwanzes optisch in zwei Hälften, damit ich mich beim Aufbringen der Streifen daran entlang orientieren kann.
  • Ich schneide die Streifen in Stücke, wobei die Länge variiert. Bei diesem Drache brauchte es 72 Streifen, bitte probehalber trocken entlang der Linie auf seine Unterseite legen, dann wisst ihr wieviele Streifen ihr braucht.
  • Ich stelle jetzt die Schale gefüllt mit white glue (weißem Kleber) an meinen Arbeitsplatz.

Nun geht es los:

Nun tauche ich die Streifen in den weißen Kleber, streife den überschüssigen Leim mit den Händen ab und belege den Drachen, leicht überlappend, mit der „cloth mache“, beginnend am Schwanz und arbeite mich wie ein Dachdecker so weit wie gewünscht an der Unterseite des Drachens entlang.

Das geht eigentlich erstaunlich schnell (tauchen, abstreifen, auflegen). Indem ich mich an den Bleistiftstreifen orientiere, verziehe ich die Brustplatten nicht und bleibe schön mittig.

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(Da liegt er – ich habe die Streifen in der Mitte, über der Bleistiftlinie ein wenig zusammengedrückt, wie ein Grat.)

Tipp: Schnell arbeiten, denn der white glue auf dem Drachen zieht an und die kleberige Schicht auf den Fingern dementsprechend auch. Aber ihr habt immer noch genug Zeit, etwas zu korrigieren!

Und nun schön geduldig warten, bis der Kleber trocken ist …

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Zauberhafter Märchenabend

Zauberhafter Märchenabend – Chorgesang und Lesung

Drachen und Trolle, Moorhexen, Frösche, Geisterreiter, wilde Schwäne und Fledermäuse bevölkern das Programm des Autorenkreises „Wort für Wort“ und des Gemischten Chores aus Petze unter der Leitung von Christian Wolf. Am Freitag, den 19. August 2016 ab 17.00 Uhr findet an der Sibbesser Grillhütte, an der Petzer Straße ein musikalischer Märchenabend für die ganze Familie statt. Das KulturForum e.V. lädt herzlich zu Texten und Musik ein. Das Repertoire der beiden Gruppen reicht von humorvollen und verträumten Liedern über spritzige und spannende Geschichten bis zu romantischen Märchen.

Neben atmosphärisch stimmigen Dekorationen, die zum Träumen einladen, bietet das Team des KulturForums in der Pause eine märchenhafte Leckerei an.

Die Veranstaltung kann auch bei ungünstigem Wetter stattfinden, da ein Zelt der Jugendfeuerwehr Sibbesse zur Verfügung stehen wird.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie bei Sabine Hartmann unter 05

Plakat Chor und Drachen

065 1781.

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Drachenbau Teil 10 – Salamander oder Chinesischer Drache? Das ist die Frage!

Letztens habe ich über Verschönerungen geschrieben. Nachdem der Drache ein wunderbares Schwanzteil eingefügt bekommen hat, habe ich mir den Kerl ganz kritisch von oben bis unten angeschaut.

Meine Frage an den Drachen: Salamander oder Chinesischen Drache! Was willst du werden?

Er hat sich entschieden. Ich holte das Sägemesser aus den Küchenschrank.

Meine Leute schrien: „Was tust du da? Bist du irre?“ (und das ist nur die harmlose Version der Aufruhr) und ich grinste nur böse. Dann setzte ich das Messer an und sägte den Drachenkörper brutal hinter den Vorderbeinen und knapp vor den Hinterbeinen durch. Gut, dass dieses Wesen blutleer ist. Und da lag er nun vor mir, in drei Teile zerlegt, der arme Kerl! Vielleicht sollte ich mich im Zirkus als Magier mit Jungfrau bewerben?

Nun habe ich Teile für die Mitte des Drachenkörpers mit Pappmache gefertigt, die Prozedur mit geknäultem Zeitungspapier, Tape, handmade glue und Zeitungsstreifen ist bekannt. Es sind zwei Teile geworden (so kann ich die Füllung einfacher entfernen), leicht s-förmig gebogen dank Draht im Inneren. Sie mussten, ganz klar, erst trocknen.

So sieht der Drache nun nach einigen Tagen wieder mit Tape zusammengefügt aus. Außerdem habe ich die Brust mit einer Halbschale aus Pappmache etwas verbreitert.

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Mein Tipp: Bitte die übriggebliebenen Papp mache Teile behalten! Man kann sie ganz wunderbar zum Aufbau, Unterfüttern usw. gebrauchen. Wenn die Schönheits-Chirurgie heut zu Tage so einfach arbeiten würde – nicht auszudenken!

Ich muss zugeben, er sieht immer noch ein wenig wie ein Leguan aus. Mal sehen, wo ich das Sägemesser noch ansetze???

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Drachennacht im Familienpark in Sottrum

Der vierköpfige Drache

Der vierköpfige Drache

Selbstverständlich gibt es Drachen in Sottrum! Glaubst du nicht? Dann komm am Freitag, den 26.8.2016 um 18.00 Uhr zur Drachennacht in den Familienpark. Wir garantieren dir, dass du Drachen begegnen und spannende Abenteuer erleben wirst.

Traust du dich, den Drachenschwanz zu fangen? Fürchtest du dich davor, im Dunkeln Drachengeschichten zu hören oder ist das kein Problem für dich? Wagst du dich in die Drachenhöhle, auch wenn schreckliche Geräusche zu hören sind? Widerstehst du dem Feuer des Vulkans?

Dann melde dich bis zum 21.8.2016 unter der Telefonnummer 0175 – 156 72 16 bei Herrn Ludwig an. Die Teilnahme kostet 15 Euro pro Kind. Wer sich später anmeldet, muss 20 Euro bezahlen. (Zusätzlicher Parkeintritt wird für Kinder nicht erhoben.) Erwachsene zahlen lediglich den normalen Eintritt von 11,50.

Selbstverständlich gibt es Wegzehrung und Nervennahrung für Große und Kleine. Wer keinen Drachenfraß mag (Bratwürste, Kartoffeln, Stockbrot, Dracheneier), kann eigenes Grillgut mitbringen. Bitte auch an Getränke denken. Drachenjagen macht durstig.

Ganz Mutige dürfen im Park unter freiem Himmel übernachten. (Bitte Schlafsack, Isomatte und Taschenlampe mitbringen.)

Für die Erziehungsberechtigten:

Ihr Kind kann an diesem Abend spielen, basteln, sich etwas vorlesen lassen, am Lagerfeuer sitzen und so mit allen Sinnen in die fantastische Welt der Drachen eintauchen.

Es gibt keine Altersbegrenzung. Auch Sie sind eingeladen, Ihr Kind/Ihre Kinder zu begleiten oder selbst mitzumachen. (Bei Wettkampfspielen gibt es ein Handicap für Große.)

Die Aktivitäten enden gegen 23.00 Uhr. Die Lebensmittel werden zum Selbstkostenpreis abgegeben.

Die Drachennacht wird in Kooperation des Freizeitparks Sottrum mit dem Autorenkreis „Wort für Wort“ und dem Hottenstein Buchverlag durchgeführt.

Mehr Infos und Fotos: www.familienparksottrum.de

 

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Drachenbau Teil 9 – Fußpflege und andere Verschönerungen

Upps, wie passt das denn hier hinein? Halt Stopp: du bist hier richtig, hier geht es mit dem Drachenbau weiter. Wir kommen nun zu ganz wunderbaren Aktivitäten, denn … dein Drache bekommt immer mehr Persönlichkeit!

  1. Fußpflege

Die Zehen der Drachenfüße sehen wie Pappröhrchen aus (siehe Foto Teil 6). Eine Schande für jeden Drachen! Also ab zur Pediküre (oder doch lieber zur Maniküre?)

Und hier passt es zu erwähnen: Sabine H. vom Autorenkreises „Wort für Wort“ hat das Drachenbaubuch von Dan Reeder in ihrem unfangreichen Archiv gefunden und mir geliehen. Das Buch heißt „PAPER MACHE DRAGONS Making Dragons & Trophies using Paper & Cloth Mache“. Recherchiert mal danach, es ist top und eine super Ergänzung zum Gourmet Paper Mache Blog. (Oooh, ich wünsche mir auch einen Max oder einen Eddie „the assistant“!)

Weiter im Text: Nun habe ich kleine Knüddels aus Tapeband gerollt und diese auf die Gelenke getapt. Mal kleinere, mal größere. Außerdem mit Zeitungspapier und Tape die Hand- Fußflächen ausgearbeitet. Und dann natürlich die Krallen! Die werden mit Heißkleber befestigen: wow, welch eine unglaubliche Veränderung!

Aber schaut selbst:

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  1. Andere Verschönerungen

Ich fand die Windungen des Drachenschwanzes nicht so ansprechend, außerdem lag er immer ein wenig zu nahe an den Hinterbeinen. (Kann das sein, dass hier jetzt jemand lacht? Ganz bestimmt nicht, oder?) Also: Ich habe das Sägemesser angesetzt und den Schwanz „amputiert“, dann ein Draht genommen und diesen in Wellen gebogen, mit Zeitungspapier umhüllt und vier bis fünf Lagen aus Zeitungspapier mit handmade glue darübergeklebt. Die Ergänzung sollte den richtigen Umfang haben, dass sie passend eingefügt werden kann. Nach dem Trocknen habe ich das gute Stück an beiden Enden aufgeschnitten, die Papierknüddel entfernt und dann kommt wieder das Tape zum Einsatz. Voila, schon viel besser!

Am Rande: Manchmal ist es sinnvoll, starke Vertiefungen oder Übergänge zwischen den Drachenteilen mit Zeitungsstreifen zu unterfüttern. Ihr seht: Paper mache macht (fast) alles mit! Und Tapeband ist eh großartig!!