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Drachenlesungen

In den vergangenen Wochen hatten Menschen die Möglichkeit, die Welt der Drachen kennenzulernen. Drogowin aus dem Biokova Gebirge, Hadeon und der Zauberkristall. Die tapfere Prinzessin Argonia begegnet Eisenhart, Farian zeigt einer Drachendame seine Höhle. Parwas versucht, einen Fluch aufzuheben und Long wird mit Pfefferminzbonbons geködert.

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Es hat uns Spaß gemacht! Und sie fliegen weiter …

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Lesung in Alfeld

Dienstag, 25.10.2016 19.30 Uhr
Stadtbücherei Alfeld
Perkstraße 2

Lassen Sie sich verzaubern!

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Drachenbau Teil 15 – Schuppen, Schuppen und nochmals Schuppen

Der Mensch freut sich normalerweise nicht, wenn er damit zu tun hat, aber ein Drache findet das echt spitze. Endlich ist er nicht mehr nackt und schutzlos seiner Umwelt ausgeliefert! Und – was am tollsten ist, er sieht immer mehr wie ein echter Drache aus.

Im Teil 12 der Bauanleitung habe ich Schuppen an dem Drachenschwanz geklebt, außerdem von der leidigen (und etwas langweiligen) Vorarbeit wie das Zerreißen des Bettlakens in Streifen und dann in Stücken erzählt. Wer jetzt schon fleißig war, der hat ein Riesenvorteil. Die anderen müssen sich jetzt auf den Hosenboden setzen und wie dort beschrieben vorgehen. Umso mehr Quadrate und Rechtecke bereit liegen, umso schneller geht die folgende Arbeit von den Händen. Also, husch husch ans Werk …

Und nun geht der Spaß erst richtig los!

Die folgenden Bilder zeigen im Detail wie sich das Schuppenkleid entwickelt hat:

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An dieser Stelle möchte ich euch nochmals die webside von Dan Reeder (https://papermacheblog.com/) nahelegen, seine Videos waren und sind mir immer wieder Inspiration. Hier könnt ihr jede Menge Drachenschuppen sehen, da staunt man, wie viele Möglichkeiten es gibt, sich in dem Bereich „auszutoben“.

Also los, wie sagt der „Meister“: make art!

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Drachenbau Teil 14 – Spines und cloth mache

Hurra, ich bin wieder da. Und der Drache ist schon fast fertig! (Wer ein wenig auf der drachen.hottenstein-Seite herumklickt, der hat ihn auch schon entdeckt!) Ich hatte leider keine Zeit, von meinen Fortschritten beim Drachenbau zu berichten, das hole ich nun nach. Alles was ich euch hier in Zukunft zeige, liegt schon etwas weiter zurück. Jaaa, das geht! Ich habe mir fleißig Notizen gemacht, weiter an Long gebastelt, ab und zu fotografiert und nun sollt ihr auch wieder etwas davon haben … denn schließlich soll bald ein Drache willkommen geheißen werden.

Im vorigen Teil ging es um die Gestaltung der Rückenstacheln. Ich hatte mich für den umwickelten Draht entschieden. Der sitzt nun fest und muss noch mit cloth mache umkleidet werden. Ich schneide also ein großzügig bemessendes Stück aus dem Bettlaken, tauche dieses in den weißen Kleber, drücke es leicht aus und dann über den Drahtkamm legen, so dass die Kanten auf dem Rücken aufliegen. Wie bitte?

Zum Verständniss ein Bild davon:

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Nun bis zum nächsten Tag trocknen lassen. Das cloth mache ist nun suuuperhart und wird mit einer kleinen Nagelschere zugeschnitten. Da die Schnittkanten etwas auseinanderklafften, habe ich einen Streifen Stoff als Abdeckung darübergeklebt.

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So und dann sind weitere Schuppen dran! Das wird euch Spaß machen!

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Lübeck – Auch hier gibt es Drachen!

Bei einem Stadtbummel bei der Jahrestagung des Autorenkreises in der Hansestadt Lübeck haben wir einen Drachen und dazu eine unbekleidete Dame mit Schlangen und goldenen Umhang (oder Haar?) gefunden. Die Figur ist an der Fassade eines Restaurants in der Fleischhauerstrasse zu sehen. In dem Lokal befinden sich laut einem Reiseführer Motive des niederländischen Malers Hieronymus Bosch (1450 – 1516) an den Wänden. In dessen Gemälden tummeln sich oft Fabeltiere.

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Drachenbau Teil 13 – Ein schöner Rücken kann auch entzücken!

Jetzt muss ich mir aber Gedanken machen, wie mein Drache im Detail aussehen soll. Deswegen schaue ich mir in Büchern und im Internet verschiedene Abbildungen von Drachen an. Es soll ja ein Chinesischer Long, ein asiatischer Drachen, werden. Mir fallen auch die Drachen in den China-Restaurants ein: eine asiatischer Drache hat meistens vier Gliedmaßen, okay habe ich dran gedacht, das hat er. Dann werden sie immer mit einen langen Körper versehen, also das hat er auch bekommen. Da fehlt jetzt noch das gewisse Etwas: ich denke zunächst mal an die Zacken auf dem Rücken des Drachens. Oder nennt man sie Stacheln?

Wie hat das denn Dan Reeder gemacht? Ich clicke auf die Seite https://papermacheblog.com. Unter dem Stichwort spines = Rückgrat, Stachel zeigt Dan verschiedene Möglichkeiten, Zacken oder Stacheln zu gestalten. Ich ziehe zwei Methoden in Erwägung:

  1. aus Pappe eine Stachelreihe basteln und diese mit cloth mache bekleben
  2. Stacheln aus Draht und die werden mit cloth mache umhüllt

Methode 1 erscheint am wenigsten aufwendig zu sein. Eine Zackenreihe ist schnell auf Papier gemalt und dann auf  fester Pappe übertragen, die klebe ich zur Probe auf den Drachenkörper …

Sieht doch ganz brauchbar aus:      dsc00071

Die Pappe werde ich mit Bettlaken und weißen Leim (= cloth mache) bekleben, und da ich nicht wieder um den Drachen herumklettern möchte (Rücken!), mache ich das mal hier am Küchentisch. Also: white glue und Stücke vom Bettlaken habe ich bereitgestellt. Oh Mann, wie mühsam! Die Pappe wird total weich, instabil und wo sollte ich den Stachelkamm trocknen? An der Wäscheleine? Das klebt alles so! Und es sieht irgendwie primitiv, zu einfach aus. Will ich mir damit das Aussehen des Drachen „kaputt machen“? Nein, es geht so nicht … diese Arbeit bitte einstellen!

Ich werde Methode 2, die mit dem Draht, ausprobieren, d.h, von der Rolle Draht in verschiedenen Längen mit der Zange abzwacken und mit Klebeband „umtapen“. (Das cloth mache hält besser an Tape als an Draht.) Das Gezwirbel mit Tape um Draht geht erstaunlich gut, dann werde ich mal ein paar mehr machen, wer weiß wie viele Zacken ich machen möchte? Es ist anstrengend, jetzt tun mir doch die Finger weh.

Danach bohre ich mit einem Handbohrer (so einer, mit dem ich im Herbst Kastanien und Eicheln perforiere) Löcher in den Rücken des Drachens, es geht ganz leicht, nun die Heißklebepistole anschmeißen, einen Tropfen Kleber in das Loch und den Stachel da rein drücken. Vorher habe ich den Draht zu einem leichten Bogen geformt.

Das sieht so aus:    dsc00074

Das lasse ich jetzt trocknen und dann kommt die Umhüllung mit cloth mache dran.

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Sieben Drachen

Sieben Drachen
Es waren einmal sieben Drachen
die hatten sehr, sehr viel zu lachen
vorbei flog eine alte Hex
da waren sie nur noch sechs
sie lachten über die roten Strümpf
da waren sie nur noch fünf
sie lachten über ihr Katzentier
da waren sie nur noch vier
sie lachten über die Zauberei
schon waren sie nur noch drei
sie lachten über ihren alten Hut
die drei hatten wirklich Mut
nun war es vorbei
es blieben nur noch zwei
hielten sich die Bäuche vor Vergnügen
bis nur noch einer war geblieben.

Und der letzte fraß die Hexe.

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Drachensichtung bei der Auennacht 2016

Welch ein Garten: Wunder über Wunder! In jeder Nische ein Kunstobjekt: ein flammenspeiender Drache aus Metall, ein Wasserbecken mit Feuerschalen, geformt wie überdimensionale Seerosen. Halb verborgen im Gesträuch lächelten geheimnisvolle Hohepriesterinnen, gearbeitet aus groben Fachwerkbalken. Auf einem Stapel verwitterter Dachziegel saßen zwei hölzerne Eulen und eine „Heavy swing“-Bank lud zum Sitzen ein. Die riesigen bunten Sonnensegel zauberten mit dem Licht, die Lenkdrachen in den Bäumen sahen wie Besucher aus dem All aus.

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Erst bei Einbruch der Dunkelheit offenbarten sich die Lichtinstallationen in blau, rot und lila und in der Krone eines riesigen Baumes tanzten grüne Punkte wie kleine Glühwürmchen.

 

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Zwischen Trommelmusik, Gitarrenklängen am Lagerfeuer und Clownerien on the road erzählte der Autorenkreis „Wort für Wort“ von Wesen wie Farian von der Drachenschlucht und Yudai Sarkama. Und ein Drache schien gerade eben aus dem fernen China gelandet zu sein. Dazu einige kriminelle Tipps zum „Verschwindenlassen“ unliebsamer Zeitgenossen!

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Und zum Abschluss gab die Feuerorgel noch ein kleines Konzert …

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Drachenbau Teil 12 – Cloth mache macht echt Spaß

So, nun geht es mit Bettlaken und weißem Kleber, dem cloth mache, weiter. Letztens wurden die Brustplatten des Drachens damit gestaltet und nun müssen die Gliedmaßen daran glauben.

Zuerst habe ich mit Heißkleber die Krallen, geformt aus Modelliermasse, an den Fingern des Drachens befestigt. Erst später sah ich auf dem Blog von Dan Reeder, dass es besser ist, wenn ich eine Vertiefung in die Finger, sorry das heißt bei Drachen ja Klauen, schneide und die Krallen somit etwas tiefer liegen. Und sie haften dann anscheinend besser, denn ich musste sie öfters mal wieder ankleben, weil die Krallen bei der weiteren Arbeit ab und zu irgendwo hängen blieben und ab gingen.

Ach ja, ich möchte nicht vergessen, die leidige Vorarbeit zu erwähnen!

Und das heißt nunmal: Bettlaken in Streifen reißen, diese in Stücke reißen/schneiden und jede Menge Fäden abziehen bis die Stücke so gut wie ohne sind. Dabei auch mal in der Größe variieren: umso mehr unterschiedliche Längen, Breiten du parat hast, umso besser. Dans Reeders Tipp: die langen Streifen wie eine Ziehharmonika falten und in der Falz mit einer Schere durchschneiden. Tata, schon sind es viele ähnlich große Stücke!

Ein wenig verzwickt war es schon, die Klauen des Drachens mit cloth mache zu bekleben! Ich habe mich letztendlich vor dem Drachen auf die Knie begeben müssen, um die „Finger“ mit den aberwitzigsten Verrenkungen mit einem in white glue getauchtem Bettlakenstück zu umwickeln. Und das obwohl der Drache auf der kleinen Werkbank lag! Mannomann, vielleicht ist es besser, diese Arbeit vor dem Zusammenfügen zu machen?? Aber ein bisschen Sport ist auch okay …

So sieht eine Drachenhand mit cloth mache umwickelt aus:

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Dann habe ich noch auf das Schwanzende des Drachens Stacheln mit Heißkleber geklebt und sie (nachdem sie fest hafteten) mit doppelt gelegten cloth mache Streifen (wegen der schöneren Kante) eingefasst, jetzt den Platz zwischen den Stacheln mit leicht überlappenden cloth mache belegen.

Nun sollen die Schuppen drankommen … Endlich! Jubel! Hurra! Was ist ein Drache ohne Schuppen? Eine gemeine Echse, ein nackter Wurm oder etwa eine schlüpfrige Schlange? Also ich finde, Schuppen adeln einen Drachen ungemein.

Dafür habe ich aus dem Bettlaken Rechtecke und Quadrate in verschiedenen Größen gerissen. Diese Rechtecke (Quadrate) in den weißen Leim tauchen und zu einem „Tütchen“ in Dreiecksform schlagen, ich weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll. Dazu liefere ich unten ein Foto, denn „es sagt ja mehr als tausend Worte“…

Das ist der Drachenschwanz mit Stacheln und Schuppen:

DSC00082     Sieht doch cool aus, oder?

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Drachenbau Teil 11 – Der Drache muss nicht mehr frieren

Habt ihr euch schon gefragt, warum ich ein Bettlaken aus der Tiefe meines Schrankes gewühlt habe? Weil der Drache nichts am Leibe trägt und deswegen friert? Der muss ja irgendwie zugedeckt werden, oder? Nein – aber so in etwa, ich sage es euch mal schnell: jetzt kommt die „Haut“ des Drachens dran.

Dan Reeder hat dafür das „cloth mache“ erfunden. Diese Technik sorgt dafür, dass die Pappmache-Figur nicht mehr im Entferntesten an das erinnert, was wir so stolz aus dem Werkunterricht nach Hause geschleppt haben. Schaut mal auf seiner Seite (https://papermacheblog.com) nach!

Wir fangen mit den BRUSTPLATTEN an.

Vorbereitung:

  • Ich reiße das Bettlaken in Streifen von 1,5 cm Breite. Das geht ganz leicht: das Laken mit einer Schere oben leicht einschneiden, links und rechts vom Schnitt fassen und, ratsch, nach unten reißen.
  • Den Drachen nun bitte auf den Rücken legen. Am besten auf eine Werkbank, damit ihr nicht auf dem Boden herumkriechen müsst und im Stehen arbeiten könnt. Es ist zudem rückenfreundlicher.
  • Ich teile den Drachen mit einer gemalten Bleistiftlinie (Bleistift) über Hals, Brust und Bauch und ein Teil des Schwanzes optisch in zwei Hälften, damit ich mich beim Aufbringen der Streifen daran entlang orientieren kann.
  • Ich schneide die Streifen in Stücke, wobei die Länge variiert. Bei diesem Drache brauchte es 72 Streifen, bitte probehalber trocken entlang der Linie auf seine Unterseite legen, dann wisst ihr wieviele Streifen ihr braucht.
  • Ich stelle jetzt die Schale gefüllt mit white glue (weißem Kleber) an meinen Arbeitsplatz.

Nun geht es los:

Nun tauche ich die Streifen in den weißen Kleber, streife den überschüssigen Leim mit den Händen ab und belege den Drachen, leicht überlappend, mit der „cloth mache“, beginnend am Schwanz und arbeite mich wie ein Dachdecker so weit wie gewünscht an der Unterseite des Drachens entlang.

Das geht eigentlich erstaunlich schnell (tauchen, abstreifen, auflegen). Indem ich mich an den Bleistiftstreifen orientiere, verziehe ich die Brustplatten nicht und bleibe schön mittig.

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(Da liegt er – ich habe die Streifen in der Mitte, über der Bleistiftlinie ein wenig zusammengedrückt, wie ein Grat.)

Tipp: Schnell arbeiten, denn der white glue auf dem Drachen zieht an und die kleberige Schicht auf den Fingern dementsprechend auch. Aber ihr habt immer noch genug Zeit, etwas zu korrigieren!

Und nun schön geduldig warten, bis der Kleber trocken ist …